Wirtschaftlichkeit einer hohen Getreidequalität

veröffentlicht am 23. Januar 2015 in Klatsch und Tratsch von

Die Qualität des Getreides, welches an die Tiere verfüttert wird, hat eine große Bedeutung. In erster Linie bewirkt sie ein gesundes Wachstum der Schweine. Doch sie hat auch einen finanziellen Aspekt, denn eine hohe Getreidequalität sorgt für mehr Erträge und sinkende Kosten.

Faktoren der Getreidequalität

Bereits die Beschaffenheit und die Maßnahmen zur Bearbeitung des Bodens tragen einen wertvollen Beitrag zur Qualität des Futtermittels zu. Auch die Sorte sollte gut ausgewählt und an die jeweiligen Standorte angepasst werden. Verschiedene Sorten haben unterschiedliche Ansprüche an die Bodenzusammensetzung. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden. Auch der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden kann die Qualität der Ernte maßgeblich beeinflussen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Chemie eingesetzt wird, desto höher ist auch die Futterqualität.

Weitere Faktoren

Während der Landwirt diese Aspekte noch selbst beeinflussen kann, gibt es eine Reihe von Faktoren, die nicht reguliert werden können. Dazu zählen die klimatischen Bedingungen im jeweiligen Anbaugebiet. Umso wichtiger ist die überlegte Auswahl der Getreidesorten. Innerhalb der Sorten gibt es ebenfalls zahlreiche Unterschiede. Bei den Sorten des Roggens ist bspw. die Fallzahl eine entscheidende Größe, welche die Wahl beeinflusst. Diese objektive Größe dient der Beurteilung der Qualität des Getreides. Dabei bedeutet eine höhere Fallzahl eine bessere Backfähigkeit.

Stabilität der Fallzahl

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Entscheidend bei der Beurteilung ist eine Stabilität hinsichtlich der Fallzahlen verschiedener Stichproben. Krankheiten können diese Zahl negativ beeinflussen. Hier kommen chemische Schutzmittel zum Einsatz, wenn Krankheiten verhindert werden sollen. Ganz ohne Chemie geht es meistens nicht. Jedoch ist die Fütterung durch heimische Eiweißträger besser, als die Fütterung mit Importware.


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